Mitmachtipps

Möglichkeiten des eigenen Engagement

Lokale IPON-Observer übergeben aktuellen Bericht in Negros an die Menschenrechtskommission.

Observer übergeben Bericht an Kommission

Menschenrechtsverteidiger_innen (HRD) benötigen weltweite Unterstützung, damit sie Schutz für die Ausübung ihrer gesellschaftlich wichtigen Aufgaben erhalten. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich effektiv und nach eigenen Interessen und Fähigkeiten zu engagieren.

Auf zwei verschiedenen Ebenen ist dies möglich: Auf der einen Seite sind dies Aktivitäten, die eine kritische Öffentlichkeit herstellen, die so Druck ausübt, um verantwortliche staatliche Akteure im In- und Ausland zum Handeln zu bewegen und andererseits kann man direkt bedrohte HRD durch Menschenrechtsbeobachtung unterstützen.

 

Menschenrechtsbeobachtung

Menschenrechtsverteidiger_innen (HRD) müssen ihrer Arbeit nachkommen können – dazu hat sich die internationale Gemeinschaft mit der Erklärung von 1948 verpflichtet. Ein Ansatz ist, sie solidarisch zu unterstützen. Viele HRD haben nationale und internationale Gruppen, die sie solidarisch unterstützen (hier gehts zu den Adressen) . Ein ergänzender Ansatz nimmt nicht die solidarische Perspektive ein, sondern fokussiert den legalistischen Ansatz der Menschenrechte, im Speziellen die UN-Resolution bzw. EU-Richtlinie für den Schutz von HRD. Mehr …

 

Eindrücke als Menschenrechtsbeobachter_in

Der Einsatz für ihre Rechte ist oftmals gefährlich. Immer wieder kommt es auch zu Morden an den Kleinbäuer_innen, die nicht nachgeben, an Anwält_innen, welche sich für das Recht und damit gegen die ehemaligen Großgrundbesitzenden einsetzen, und an Menschenrechtsaktivist_innen, die versuchen, die neuen Landbesitzenden zu organisieren, zu unterstützen und ihre Rechte einzufordern. In diesem Kontext als Menschenrechtsbeobachter_in zu arbeiten, mehr …

Hier gehts weiter zu:

Lust auf Menschenrechtsbeobachtung?

Aktionstipps: Öffentlichkeit herstellen

Weiterführende Texte

Jan Pingel analysiert für die südostasien 2011 kurz und prägnant das Konzept der Menschenrechtsbeobachtung, welches von IPON umgesetzt wird. Hier geht’s zum Artikel: Internationale Menschenrechtsbeobachtung in den Philippinen – Mit Präsenz Gewalt verhindern.

In einem etwas älteren Text von 2009 schildert Sarah Liedtke was Menschenrechtsbeobachtung in den Philippinen bewirken kann. Hier geht’s zum Artikel: Menschenrechtsaktivist_innen auf den Philippinen durch internationale Begleitung schützen.