Podiumsdiskussion: Fortschritt oder Rückschritt? Wie schützt die EU Menschenrechtsverteidiger*innen?

Wir diskutieren mit:

Hannah Neumann (Grüne)
Joachim Schuster (MdEP, SPD)
Sabine Lösung (MdEP, Linke)
Johannes Icking (Aktionsbündnis Menschenrechte-Philippinen)
Lena Muhs (IPON)
Günter Nooke (Afrikabeauftragter d. Bundeskanzlerin).

Donnerstag, 28. Februar 2019 | 14:30-16:30 | Raum: C 3.120 an der Leuphana Universität

Un­ter dem phil­ip­pi­ni­schen Präsi­den­ten Du­ter­te ste­hen alle, die sich für Men­schen­rech­te ein­set­zen, un­ter Be­schuss. Wer kri­ti­siert, dass die Er­mor­dung von vie­len Tau­send Men­schen, die ver­meint­lich Dro­gen kon­su­mie­ren oder han­deln, eine Men­schen­rechts­ver­let­zung dar­stellt, hat mit star­ken Re­pres­sio­nen zu rech­nen. Mit „Leit­li­ni­en zum Schutz von Men­schen­rechts­ver­tei­di­gern“ hat die EU sich auf die Fah­nen ge­schrie­ben, die­se zu schützen. Doch wie weit ist es mit der Um­set­zung be­stellt? Wir dis­ku­tie­ren mit Eu­ro­pa­par­la­men­ta­ri­er*in­nen, ei­ner EP-Kan­di­da­tin und ei­nem Be­auf­tra­gen der Bun­des­re­gie­rung. Mit da­bei ist außer­dem die Or­ga­ni­sa­ti­on IPON, die Men­schen­rechts­ver­tei­di­ger*in­nen in den Phil­ip­pi­nen durch Be­glei­tung schützt und das Ak­ti­onsbünd­nis Men­schen­rech­te Phil­ip­pi­nen. In der Po­di­ums­dis­kus­si­on ler­nen wir Eu­ropäische Men­schen­rechts­po­li­tik ken­nen und for­dern sie am Bei­spiel der Phil­ip­pi­nen her­aus.

 

Anmeldung erforderlich: kur­ze E-Mail an Frau Mei­ke Rausch: konferenzwoche@leuphana.de; Veranstaltungstitel und Personenanzahl angeben.

Die Veranstaltung ist Teil der Leuphana Konferenzwoche „Fortschritt – Geht das gut?“ der Uni Lüneburg. Die Podiumsdiskussion wird von Studierenden zweier Seminare zum Thema Menschenrechtsbeobachtung organisiert. Programm: https://www.leuphana.de/college/studienstart/konferenzwoche/programm.html

Friedensarbeit in den Philippinen / Menschenrechtsbeobachter*in gesucht

Begleitung von Menschenrechts-aktivistinnen

Seit November 2006 sind Friedensaktivist*innen von IPON  in verschiedenen Menschenrechtsprojekten in den Philippinen aktiv.

Durch Präsenz, Begleitung, Beobachtung, Informieren und Handeln wollen wir die Verletzungen der Menschenrechte unterbinden. Zum Einstiegsseminar anmelden.

Wann, Wo und Was?
Wir suchen politisch engagierte Freiwillige, die ab September 2019 für sechs oder zwölf Monate als Menschenrechtsbeobachter*innen im Ausland aktiv werden wollen.

Nächstes Einstiegsseminar: 11.-13. Januar 2019 in Hamburg.

In drei weiteren Seminaren werden die Freiwilligen auf ihren Einsatz vorbereitet. Bewerber*innen sollten mindestens 21 Jahre alt sein und sich durch gesellschaftspolitisches Engagement auszeichnen.

Interesse? Weiterführende Infos gibt’s auf unserer Website und schau Dir unseren IPON-Kurzfilm 2018 an.

In einem Fernsehbeitrag des RBB (Oktober 2016) wird ein Teil unseres Projekts „Kriminalisierung philippinischer Menschenrechtsverteidiger*innen entgegenwirken“ erlebnisreich dokumentiert. Unserer Einladung folgte der Bundestagsabgeordnete & Mitglied des Menschenrechtsausschuss Martin Patzelt (CDU) und besuchte die von uns begleiteten Menschenrechtsverteidiger_innen: „Wir haben in den vergangenen Jahren die Erfahrung gemacht, dass sich Demokratie nicht exportieren lässt, aber dass unsere Hilfe daran bestehen kann, dass wir den Menschen vor Ort Unterstützung geben, die für Veränderung in ihrem Land kämpfen.“ Schaut selber: Menschenrechtstour – Mit Brandenburger Politiker auf den Philippinen, RBB (Oktober 2016 von Carola Grau)

Einen spannenden O-Ton einer ehemaligen Menschenrechtsbeobachterin über Menschenrechtsbeobachtung gibt es im SWR-Radio Menschenrechtsbeobachtung auf den Philippinen, SWR2 (November 2015 von Muriel Gahl)

Sende bitte Deine Anmeldung mit dem Anmeldebogen an folgende Adresse: aktiv[ettt] ipon-philippines.org.

Wir freuen uns auf Dich!

IPON – Kurzfilm 2018

Schau Dir unseren neuen IPON-Kurzfilm über die Arbeit als Menschenrechtsbeobachter*in an. Dieser  stellt die Arbeit von International Peace Observers Network vor. IPON macht Schutzbegleitung für gefährdete Menschenrechtsverteidiger*innen in Konfliktgebieten der Philippinen. Aktuelle Einsatzgebiete sind Luzon, Mindanao und Negros. Unser Ziel ist es, einen Beitrag zur friedlichen Konflikttransformation zu leisten. Hier gehts zum Video.