Berlin: Stimmen von Philippinischen Kokosbauern zum vierten Advent

Kokosnussernte mit einer langen Stange an dem ein Messer hängt eines Kleinbauern auf Luzon

Kokosnussernte eines Kleinbauern

Filmbeitrag und Projektvorstellung

23. Dezember (Sonntag) 19:00 Uhr,

im K 19 Café, Berlin-Friedrichshain (U Frankfurter Tor, Wegbeschreibung)

Referent

Christian Syrbe (Vorstandsmitglied)

Film und Projektvorstellung

 

Bauern und Bäuerinnen in den Philippinen kämpfen um ihr eigenes Stück Land. Nur wenn sie selber die Kontrolle über ihr Land haben, können sie pflanzen, was sie zum Leben brauchen, und den Verkauf der Kokosnüsse selbst in die Hand nehmen. Seit 1988 schreibt eine Agrarreform die Verteilung des Landes an die Bauern vor. Doch die Macht der Landlords ist so groß dass sie weiterhin zwei Drittel der Ernte als Pacht einfordern. Auf Proteste der Bauern und Bäuerinnen reagieren sie mit Schikanen und lebensbedrohlichen Angriffen.

Als Reaktion auf die im Film skizzierte Gewaltsituation gründete sich die Menschenrechtsorganisation IPON. Bis heute sind Menschenrechtsverteidiger_innen in den Philippinen vielen Gefahren ausgesetzt. Menschenrechtsbeobachter_innen von IPON begleiten die Aktivist_innen und schaffen so ein Stück Sicherheit im rechtsfreien Raum.

Die Filmemacherin von bodenbesitzen, Janina Dannenberg, ist Mitinitiatorin von IPON und wird im Anschluss an den Film über den Schutz von Menschenrechtsverteidiger_innenberichten und den Friedensdienst der Observer von IPON  in den Philippinen vorstellen.

 

IPON, das International Peace Observers Network, berichtet in einer Vortragsreihe die Arbeit von Menschenrechtsbeobachtern in Konfliktgebieten auf den Philippinen.

Seit 2006 begleitet IPON als Nichtregierungsorganisation auf Anfrage Organisationen von Menschenrechtsverteidigern im Ausland, um den Friedensproze im Land zu stärken. Aktuell ist IPON auf den Inseln Negros und Mindanao in den Philippinen präsent.

Gefährliche Kokosnussverarbeitung

 

Mehr Informationen über Struktur, Prinzipien und Beteiligungsmöglichkeiten im Vortrag und auf www.ipon-philippines.org.

 

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