IPON stellt sich vor: Vortrag in Berlin

Jacky begleitet Menschenrechts-verteidiger_innen

IPON kennenlernen und sich über die Situation von Menschenrechtsverteidiger_innen weltweit und speziell in den Philippinen informieren?

 

 
Termin

11. November, 19 Uhr, Heilpraktikschule in Selbstverwaltung, Berlin – Kreuzberg (Mariannenplatz 2a)

 

Referent

Patrick Seeger: IPON-Koordinationsteam und Menschenrechtsbeobachter in den Philippinen

 

 

Morde, physische wie psychische Bedrohungen und Kriminalisierung auf den Philippinen sind Begriffe, die im Zusammenhang mit der Umsetzung der staatlichen Agrarreform stetig ihre schwerwiegende Bedeutung erneuern. Sie stehen im Kontext sensibler Machtverhältnisse autoritärer Landbesitzer, rechtmäßigen Eigentümern und zurückhaltender staatlicher Einflussnahme.

Kleinbauern setzen sich im Kampf um ihr Land Menschenrechtsverletzungen aus. Der Staat nimmt seine Schutzplicht für diese Menschenrechtsverteider nur eingeschränkt war. Das „Hacienda-Law“, das Recht der traditionellen Großgrundbesitzenden, tritt anstelle einer legitimierten Gerichtsbarkeit.

In ungeklärten Besitzverhältnisse hat die Frage „Wer hat die Kokosnuss geklaut“ von erheblicher politischer und sozioökonomischer Tragweite, denn ihre Antwort wird in rechtsfreien Räumen verhandelt.

Wie ist diese Situation entstanden, welche Umstände bestimmen Stagnation und Veränderung?

IPON, das International Peace Observers Network, berichtet in einer Vortragsreihe die Arbeit von Menschenrechtsbeobachtern in Konfliktgebieten auf den Philippinen.

 

Seit 2006 begleitet IPON als Nichtregierungsorganisation auf Anfrage Organisationen von Menschenrechtsverteidigern im Ausland. Aktuell ist IPON auf den Inseln Negros und Mindanao in den Philippinen präsent.

Mehr Informationen über Struktur, Prinzipien und Beteiligungsmöglichkeiten im Vortrag und auf www.ipon-philippines.org.

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