Menschenrechtsaktivisten verteidigen: Vortrag Köln

Jacky begleitet Menschenrechts-verteidiger_innen

Die Nichtregierungsorganisation IPON ist seit 2006 auf den Philippinen tätig. Wie gestaltet sich die Situation dort, was ist unter dem Begriff der Menschenrechtsbeobachtung zu verstehen und welche Möglichkeiten gibt es für einen Freiwilligendienst mit IPON? Mehr darüber erfährt Du auf dem Vortrag.

 

 

Termin

8.November, 16 Uhr, im Hörsaal F der Uni, Köln

 

Referent_innen

Sarah Gebhardt:  IPON-Freiwillige Team Negros, Philippinen

 

 

Morde, physische wie psychische Bedrohungen und Kriminalisierung auf den Philippinen sind Begriffe, die im Zusammenhang mit der Umsetzung der staatlichen Agrarreform stetig ihre schwerwiegende Bedeutung erneuern. Sie stehen im Kontext sensibler Machtverhältnisse autoritärer Landbesitzer, rechtmäßigen Eigentümern und zurückhaltender staatlicher Einflussnahme.

Kleinbauern setzen sich im Kampf um ihr Land Menschenrechtsverletzungen aus. Der Staat nimmt seine Schutzplicht für diese Menschenrechtsverteider nur eingeschränkt war. Das „Hacienda-Law“, das Recht der traditionellen Großgrundbesitzenden, tritt anstelle einer legitimierten Gerichtsbarkeit.

In ungeklärten Besitzverhältnisse hat die Frage „Wer hat die Kokosnuss geklaut“ von erheblicher politischer und sozioökonomischer Tragweite, denn ihre Antwort wird in rechtsfreien Räumen verhandelt.

Wie ist diese Situation entstanden, welche Umstände bestimmen Stagnation und Veränderung?

IPON, das International Peace Observers Network, berichtet in einer Vortragsreihe die Arbeit von Menschenrechtsbeobachtern in Konfliktgebieten auf den Philippinen.

 

Seit 2006 begleitet IPON als Nichtregierungsorganisation auf Anfrage Organisationen von Menschenrechtsverteidigern auf den Philippinen. Aktuell ist IPON auf den Inseln Negros und Mindanao präsent.

Mehr Informationen über Struktur, Prinzipien und Beteiligungsmöglichkeiten im Vortrag und auf www.ipon-philippines.org.

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