Menschenrechtsverteidiger erschossen

Sarg von Gica

Am 24. August 2011 wurde Welcie Gica, Menschenrechtsverteidiger und Mitglied der von IPON begleiteten Organisation PADATA, kaltblütig vor mehreren Augenzeugen erschossen.

 

  Traurige Eskalation der Gewalt

 

Bei einem Treffen mit Sicherheitsleuten des umstrittenen Landbesitzes Villalon in Maramag/ Mindanao wurden alle Rucksäcke der PADATA-Mitglieder aus „Sicherheitsgründen“ beschlagnahmt. Da Herr Gica etwas später zu dem Treffen kam, hatte er die Anordnungen nicht direkt mitbekommen und zögerte einen Augenblick seinen Rucksack auszuhändigen. Augenblicklich kam es zu einem Tumult, bei dem Herr Gica mit einem Kopfschuss erschossen wurde.

Beerdigung von Gica

Der mutmaßliche Täter, Milo Ceballos, wurde noch am selben Tag verhaftet, wenige Stunden später wurde er aber bereits wieder entlassen. Es dauerte dreieinhalb Monate bis ein Haftbefehl erlassen wurde. Bis heute, 11 Monate nach dem Mord, ist der mit Haftbefehl Gesuchte immer noch auf freiem Fuß.

 

Demonstration gegen den Mord an Gica

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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