Philippinen

Wofür setzen sich Menschenrechtsverteidiger_innen in den Philippinen ein, und welchen Bedrohungen sind sie dabei ausgesetzt? Hier geht’s zu den kämpferischen Bäuer_innen.

Seit dem Sturz der Marcos Diktatur 1986 hat die Zahl der politischen Morde in den Philippinen nicht abgenommen, diese Gewaltform hat sich vielmehr als ein Mittel des Machterhaltes der elitären Familienclans etabliert. In dem südostasiatischen Land begleitet IPON Gruppen, die mit Menschenrechtsverletzungen konfrontiert sind, die sie als Menschenrechtsverteidiger_innen ausgesetzt sind. Es sind Bauernorganisationen von der Hauptinsel Luzon die KMBP und von der Zuckerohrinsel Negros die TFM, die sich für das Menschenrecht auf Nahrung und dem staatlichen Recht auf eigenes Land eintreten.

Wer sich ganz allgemein über die Philippinen einen Überblick verschaffen möchte, dem sei die Website http://liportal.inwent.org/philippinen.html empfohlen oder besorge sich das „Handbuch der Menschenrechte“.

 

Der Kampf um Land und Recht in Bondoc Peninsula

Die Situation der Menschenrechtsverteidiger_innen auf Negros

Landumverteilung als Mittel zur Sicherung sozialer Gerechtigkeit

 

Radiobeitrag auf Deutschlandfunk: Bauern auf den Philippinen kämpfen gegen Enteignung