Vortrag in Neustadt/Wstr.: Menschenrechtsverteidiger in den Philippinen

 

8. Dezember (Samstag), 17:00 Uhr,

in der Arztpraxis Michael Bauer — Von-Wißmann-Str.1, 64734 Neustadt

Rückseite des Leibniz-Gymnasiums (Wegbeschreibung)

Zum Flyer

Referentin

Alexia Knappmann (IPON)

Morde, physische wie psychische Bedrohungen und Kriminalisierung in den Philippinen sind Begriffe, die im Zusammenhang mit der Umsetzung der staatlichen Agrarreform stetig ihre schwerwiegende Bedeutung erneuern. Sie stehen im Kontext sensibler Machtverhältnisse autoritärer Landbesitzer, rechtmäßigen Eigentümern und zurückhaltender staatlicher Einflussnahme.

Kleinbauern und Indigene Gruppen setzen sich im Kampf um ihr Land Menschenrechtsverletzungen aus. Der Staat nimmt seine Schutzplicht für diese  Menschenrechtsverteidiger nur eingeschränkt war. Das „Hacienda-Law“, das Recht der traditionellen Großgrundbesitzenden, tritt anstelle einer legitimierten Gerichtsbarkeit.

In ungeklärten Besitzverhältnisse hat die Frage „Wer hat die Kokosnuss geklaut“

von erheblicher politischer und sozioökonomischer Tragweite, denn ihre Antwort wird in rechtsfreien Räumen verhandelt.

Wie ist diese Situation entstanden, welche Umstände bestimmen Stagnation
und Veränderung?

Den Flyer findet Ihr hier.

Gefährliche Kokosnussverarbeitung

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